DB Hackathon, 16.&17.12.2016

von Stefan Opitz, 17. Dezember 2016

Nachdem ich beim letzten Mal nur in Abwesenheit am DB Hackathon in der Berliner Mindbox teilgenommen habe, habe ich dieses Mal Kollegen begleitet. Da wir schon auf dem Heimweg sind, um heute noch zu einer Work-Life-Balance-freundlichen Zeit zurück sind, hier ein kurzes Fazit als Ersatz für den Pitch:

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Kleiner Nachtisch zu den Call-A-Bike-Auswertungen

von Stefan Opitz, 26. Juni 2016

In der letzten Woche standen diverse Abendveranstaltungen an (nicht nur Fußball ;-) ), und außerdem habe ich angefangen mein Wissen direkt mal weiterzugeben.

Ein paar Versuche habe ich aber dennoch unternommen:

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Auswertung aller Call-A-Bike Fahrten seit 2014

von Stefan Opitz, 19. Juni 2016

Letze Woche hat DB Rent auf dem Open Data Portal der Deutschen Bahn sämtliche Buchungsdaten von Call-A-Bike und Flinkster im Zeitraum 1.1.2014 bis 9.6.2016 veröffentlicht. Seitdem habe ich mich vor allem mit den Buchungsdaten der Fahrräder beschäftigt — 12,1 Millionen Datenzeilen mit knapp 4 GB sowie ergänzend ein paar weitere Daten zu den Rädern und Stationen. Die enthaltenen Darmstädter Werte (knapp 270.000 Fahrten) sind zwar nur ein Ausschnitt des Radverkehrs in Darmstadt, aber ein sehr spannender.

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„Gleichberechtigung aller Verkehrsträger“

von Stefan Opitz, 27. Februar 2016

Überall liest man es eben: Ficken für alle Guter Verkehr für alle. Gleichberechtigung aller Verkehrsträger. Anreize statt Verbote. Ausbau fördern.

Doch wie realistisch ist das in einer gewachsenen Großstadt mit unveränderlichen Straßenbreiten, einer weitestgehenden Baubeschränkung rund um die Stadt, knapper Finanzmittel und begrenzter Planungskapazität einer sparenden Verwaltung? Eine Stadt, die gleichzeitig in den nächsten Jahren 10.000-20.000 EinwohnerInnen dazu bekommen wird.

Es gibt ein berühmtes Foto aus Münster:

Autos, Fahrräder, ÖPNV

Fahrräder, Autos, ÖPNV

Und heute wurde ich auf einen ähnlichen Film aus Seattle hingewiesen:

Es muss also das bestehende Verkehrsnetz effizienter genutzt werden. Und dafür gibt es bereits in Darmstadt viele Ansätze: Geteilte statt privat besessene Autos und Fahrräder, ÖPNV sowie die Stärkung der Nahversorgung durch Supermärkte IN den Stadtteilen statt auf der ehemaligen Wiese. Es wird auch nicht ohne Umkehr der falschen Förderung der letzten Jahre gehen: Zum Beispiel durch Rückbau bzw. Umwandlung einzelner Fahrspuren (siehe Cityring) oder Ordnung des Parken.

Die Zahlen der letzten Jahre bestärken dies: Zur Zeit der Planung der Nordostumgehung wurde prognostiziert, dass Darmstadt bis 2015 eine etwa gleichbleibende Bevölkerung hat, aber 15% Zunahme im Autoverkehr. Nun ist 2016, Darmstadt ist knappe 10% gewachsen, und der MIV ist konstant geblieben bis leicht rückläufig. Die Nutzung von Rad und ÖPNV boomt hingegen.

Wer verspricht, dass niemand eingeschränkt werden soll, sondern alle Verkehrsträger weiter wachsen können (und wenn wir schon dabei sind: Grünstreifen, Bäume und Straßencafes wären auch nett!), sollte auch beantworten, ob zur Abwicklung Hochstraßen oder der Abriss von Wohnvierteln besser sind… Ok, das war polemisch, aber dennoch: Wie soll es denn konkret gehen? Gerne auch Beispiele hiermit erstellen: http://www.streetmix.net/ Oder sind die Rufe nach „gutem Verkehr für alle“ am Ende nur hohle Wahlkrampf-Phrasen ohne Konzept dahinter?

Amanda Burden: How public spaces make cities work

von Stefan Opitz, 20. Oktober 2015

Letzte Woche haben wir ein Fachforum zum Arbeitsstand des Wahlprogramms veranstaltet. Dabei sprach Hans Fürst Amanda Burden und ihren Entwicklungsplan für New York City an. Auch wenn Darmstadt sicher nicht New York City ist, kann man sehr viel Inspiration aus diesem TED-Vortrag ziehen: